News aus der Kanzlei

News aus der Kanzlei

05. August 2022

Herzlich Willkommen im Team!

Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser Woche zwei neue Auszubildende im Team von kohl law begrüßen können.

Dana Ochs und Mascha Braunshausen starten mit der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten und werden in dieser Zeit intensiv von unserer Back-Office-Leitung Janina Raps und Nadeschda Stroh unterstützt.

Wir wünschen den beiden viel Spaß und eine tolle Ausbildungszeit in diesem spannenden Beruf.

2. August 2022

10. Kölner Vergabetage 2022

Online, interaktiv und live in Echtzeit: Am 20. und 21. September 2022 finden wieder die 10. Kölner Vergabetage der subreport Schawe-Verlag GmbH statt! Dr. Berthold Kohl wird als Referent dabei sein und Einblicke in das topaktuelle Thema „Lieferengpässe, Preissteigerungen, Ukraine-Krise – was nun?“ geben.

Mehr Informationen gibt es hier!

14. Juni 2022

Interview Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg und Dr. Berthold Kohl: Baupreissteigerung.

Die KHS Trier-Saarburg war vergangenen Monat Teil der Seminarreihe Baurecht von Dr. Berthold Kohl. Hierzu wurde vor allem das aktuelle Thema der Baupreissteigerung diskutiert. Erste Einblicke zum Inhalt finden Sie im folgenden Interview, dass im Anschluss durch die KHS durchgeführt wurde:

Preissteigerungen, Materialknappheit, Lieferengpässe: frühe Folgen des Ukrainekriegs. Teurer Diesel erhöht die Frachtkosten. Beton, Stahl und Holz gibt es, wenn überhaupt, nur noch zu „Mondpreisen“. Rund 30 % des Baustahls kommt aus Russland, Belarus und der Ukraine. Ebenso hoch ist der Anteil des Bitumens, das letztlich aus Russland stammt. Der Krieg zeigt, was passiert, wenn das Netz der globalen Wirtschaft reißt. Wie können Bauunternehmen sich vor den Folgen schützen? Dr. Berthold Kohl von der Kanzlei Kohl Law antwortet.

Frage: Herr Dr. Kohl, was kann ein Auftragnehmer bei drastischen Preissteigerungen und verzögerter Lieferungen von Baumaterialien tun?

Kohl: Wir müssen drei Fälle unterscheiden. Erstens: Es gibt schon einen Vertrag oder der Zuschlag ist erteilt. Zweitens: Ein Vergabeverfahren läuft, der Zuschlag ist noch nicht erteilt. Drittens: die künftige Ausschreibung.

Frage: Akut erscheint der erste Fall. Was ist da zu tun?

Kohl: Der Auftragnehmer kann sich auf Störung der Geschäftsgrundlage berufen. Kurz gesagt: Die drastischen Presianstiege und Engpässe aufgrund des Krieges sind höhere Gewalt. Der Auftragnehmer, der ja übliche Preiserhöhungen einkalkuliert, hätte den Vertrag nicht geschlossen, hätte er geahnt, dass die Preise so enorm steigen und Material unabsehbare Lieferzeiten hat. Die Folge: Der Vertrag kann mit einer Stoffpreis-Gleitklausel angepasst werden; oder der Auftragnehmer kann kündigen, wenn die Anpassung unzumutbar ist. 100prozentig sicher durchzusetzen, ist das aber – wie oft im Recht – nicht.

Frage: Wie sieht das mit den langen Lieferzeiten und damit verspäteter Fertigstellung aus?

Kohl: Auch Ausführungsfristen können nach diesen Grundsätzen verlängert werden. Das sieht auch die VOB/B vor.

Frage: Wie sieht es in den beiden anderen Fällen aus? Laufende und künftige Vergabeverfahren?

Kohl: Bei laufenden Vergabeverfahren vor Zuschlag kann der Bieter verlangen, dass der Auftraggeber das Verfahren sozusagen zurückdreht und eine Stoffpreis-Gleitklausel aufnimmt. Bei künftigen Ausschreibungen muss der Auftraggeber eine solche Klausel vorsehen; er kennt nun die Risiken.

Autor: Michael Schmuck, Juni 2022

15. April 2022

Aktuelle Regelungen der Preisrevision in Luxemburg

Die luxemburgische Bauwirtschaft ist, wie viele andere Branchen, vom aktuellen Rohstoffmangel, Materialengpässen, abbrechenden Lieferketten und beispiellosen Preisentwicklungen betroffen. Drohende Bauablaufstörungen belasten Auftragnehmer und Auftraggeber.

Viele Auftragnehmer fragen sich, wie sie sich in dieser Situation rechtssicher verhalten und welche Ansprüche und Verpflichtungen für sie bestehen.

Unser erfahrenes Team von Beratern im Vergaberecht und im Baurecht berät kurzfristig und praxisorientiert, welche Möglichkeiten das luxemburgische Recht in dieser aktuellen Situation bietet. Gerne können wir Sie und Ihre Mitarbeiter in einem Kompaktseminar schnell und effizient auf den Stand der Dinge bringen. Die Seminare sind online oder In-House möglich.

Bei Interesse oder Rückfragen schreiben Sie uns eine E-Mail an info@kohl-law.eu oder rufen Sie uns an unter der Telefonnummer +352 26267270.

30. März 2022

Praktikum bei kohl law

Durch ein Praktikum bei kohl law kann man erste Einblicke in die Bearbeitung von juristischen Mandaten im Baurecht, Vergaberecht und Gesellschaftsrecht erwerben. Im Rahmen ihres Pflichtpraktikums war Anne Simonis für mehrere Wochen in unserer Kanzlei als Praktikantin. Im Anschluss daran haben wir ein kurzes Interview mit ihr geführt:

F: Wo und in welchem Semester studierst Du?

A: Aktuell bin ich an der Universität Regensburg im 5. Semester Rechtswissenschaften.

F: Welchen Schwerpunkt hast du gewählt?

A: Grundlagen des Strafrechts. Im Praktikum wollte ich aber mal etwas ganz anderes sehen und Baurecht hat mich schon immer interessiert. Daher habe ich mich bei kohl law beworben.

F: Was war dein Tätigkeitsbereich bei kohl law?

A: Im Rahmen meines vierwöchigen Praktikums hatte ich bei kohl law ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet. Zu Beginn habe ich einige Einblicke in das Vergaberecht bekommen und durfte das „Vergabe-Team“ unterstützen. Anschließend habe ich an einigen zivilrechtlichen Fragestellungen mitgearbeitet und konnte mein Wissen im Baurecht vertiefen. Daneben konnte ich sowohl Gerichtstermine vorbereiten und diese auch besuchen, sowie an Mandantengesprächen teilnehmen. Besonders spannend war die Mitarbeit an den Mandaten zu den aktuellen Themen Materialpreissteigerungen und Preisgleitklauseln.

F: Was hat dir an dem Praktikum in der Kanzlei besonders gut gefallen?

A: Mir hat besonders die Vielseitigkeit meines Praktikums gefallen. Das Praktikum besteht hier nicht nur aus dem Lesen von Akten. Ich durfte an vielen Fällen mitarbeiten, die sich mit den ganz aktuellen juristischen Problemen im Baurecht, Vergaberecht und Vertragsrecht befassen. Im Studium bekommen die Studenten nur einen begrenzten Einblick in die verschiedenen Fachgebiete, daher war es interessant, sich im Rahmen des Praktikums mit Rechtsgebieten auseinander zu setzen, die für mich noch unbekannt waren. Durch das eigenständige Vor- und Nachbereiten von Gerichtsterminen und Mandantengesprächen, sowie den Recherchen zu juristischen Fragestellungen konnte ich viele Eindrücke über die Arbeitsweise in der Kanzlei gewinnen. Durch das regelmäßige Feedback konnte ich mich in meiner Arbeit stetig verbessern und mich somit juristisch und praktisch sehr gut weiterentwickeln. Das Praktikum bei kohl law hat mir auf jeden Fall dabei geholfen, eine genauere Vorstellung für meine berufliche Zukunft zu bekommen.

Ich habe mich in der Kanzlei sehr wohlgefühlt. Jeder hat sich bemüht, mich in seine Arbeit miteinzubeziehen und mir meine Fragen zu den verschiedenen Fällen und Themenbereichen zu beantworten. Dadurch habe ich mich schnell als Teil dieses kompetenten und professionellen Teams fühlen können.

Wir bedanken uns bei Anne Simonis für ihren Einsatz und hoffen, wir konnten sie mit unserer Passion für Baurecht und Vergaberecht anstecken und begeistern.

25. März 2022

Interview mit Dr. Berthold Kohl zu Materialpreissteigerungen am Bau und Nachtragsmanagement

Die Preise für Rohstoffe steigen rapide. Bauhandwerker können kaum noch eine Kalkulation für ihre Leistungen erstellen. Nachträge für laufende Projekte sind unumgänglich. Dr. Berthold Kohl gab im Interview mit dem Deutschen Handwerksblatt Auskunft zu den brandaktuellen Themen Materialpreissteigerungen am Bau und Nachtragsmanagement. Das vollständige Interview können Sie hier „Die Urkalkulation ist für Nachträge faktisch tot“ (handwerksblatt.de) nachlesen.

18. März 2022

Preissteigerungen am Bau

Aufgrund der vielen aktuellen Fragen zum Thema Preissteigerungen am Bau bieten wir kurzfristig Termine für Inhouse-Seminare an.

Dr. Berthold Kohl informiert in diesen Seminaren kompakt und praxisorientiert über die aktuelle Rechtsproblematik im Vergaberecht und im Baurecht. Insbesondere die Problematik der Preisgleitklauseln wird erklärt für bevorstehende Ausschreibungen und für laufende Vergabeverfahren. Zudem wird über den Umgang mit Preissteigerungen bei bereits bestehenden (Bau-)Verträgen informiert. Die Seminare richten sich an Führungskräfte und Einkäufer in Bauunternehmen sowie an Mitarbeiter der Vergabestellen.

Sollten Sie für Ihr Unternehmen oder Ihre Vergabestelle Interesse an einem Inhouse-Seminar haben, wenden Sie sich gerne an info@kohl-law.eu.

07. März 2022

Vergaberecht: Nachhaltiger und ressourcenschonender Hoch- und Tiefbau in Berlin!

Am 1. Dezember 2021 ist die Neufassung der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) des Landes Berlin in Kraft getreten. Mit den Vorgaben will das Land Berlin einen maßgeblichen Fortschritt in Richtung Kreislaufwirtschaft im Bauwesen machen und somit den Schritt in eine zukunftsträchtige, ressourcenschonende und nachhaltige Bauwirtschaft ebnen.

Somit gelten im öffentlichen Hochbau nun verschärfte Umweltanforderungen: Verpflichtend ist unter anderem die Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen sowie die Verwendung von Recyclingbaustoffen und die Wiederverwendung und das Recycling von Baustoffen und Bauteilen.

Auch im Tiefbau ändern sich die Umweltschutzanforderungen: Im Radwege- und Straßenbau sollen ressourcenschonende Sekundärbaustoffe eingesetzt werden. Zudem sind Recyclingbaustoffe zu verwenden, sofern dies nach dem Straßenbauregelwerk Berlin zulässig ist.

Die Neufassung der VwVBU betrifft öffentliche Auftragsvergaben in Berlin oberhalb eines geschätzten Auftragswerts von 10.000,00 (netto) für Liefer- und Dienstleistungen sowie von 50.000,00 € für Bauleistungen. Die Anpassung der bereits seit 2013 geltenden VwVBU ist in Folge der Novellierung des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes vom 22. April 2020 notwendig geworden.

Damit nimmt das Land Berlin im Bereich der Bauwirtschaft bundesweit eine Vorbildfunktion wahr. Schon heute lassen sich Gebäude ressourcenschonend gestalten und hohe Bauabfallaufkommen verringern.

 

18. Februar 2022

Am 8. März wird Dr. Berthold Kohl erneut in Kooperation mit dem EIC Trier ein Online-Seminar zum Thema „Nachtragsmanagement“ halten. 

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

Dieses Seminar verschafft einen umfassenden und praxisrelevanten Überblick über die aktuelle Rechtslage des deutschen Nachtragsrechts. Es geht um die Vergütung bei Leistungsabweichungen,
um die Rechtslage bei Bauzeitunterbrechungen und Bauzeitverzögerungen sowie um Nachträge bei Preiserhöhungen für Baumaterial. Anhand von vielen Beispielen können sie lernen,
Nachtragsforderungen richtig anzumelden, erfolgreich durchzusetzen und auf Ablehnungen richtig zu reagieren.

Melden Sie sich bis zum 3. März 2022 an. Weitere Informationen zu diesem Seminar finden Sie hier: Infoblatt Nachtragsmanagement 

07. Februar 2022

Arbeitsplatzoptimierung an vielen unserer Standorte: Der Umbau in Trier, Luxemburg und Saarbrücken befindet sich in vollem Gange!

Die optimale Bürogestaltung umfasst sowohl eine ergonomische Ausstattung und Umgebung als auch den Input der Mitarbeiter:innen. Unser Ziel ist es, einen Arbeitsraum für die Kolleg:innen zu schaffen, in dem konzentriertes und fokussiertes Arbeiten erleichtert wird.

Winterschlaf kommt somit für uns nicht in Frage! Ein Großteil der Büros in Trier werden vergrößert und Glaswände für mehr Licht sowie eine offene Arbeitsatmosphäre werden installiert.

Auch in Luxemburg und Saarbrücken richten wir aktuell weitere Arbeitsplätze ein und optimieren die bereits Vorhandenen.

25. Januar 2022

Wie können juristische Texte für Leser:innen zugänglich gemacht werden und welche Vorteile hat eine benutzerfreundliche Sprache? Inhouse-Seminar „Klares Juristendeutsch“ vom 20. Januar 2022!

Als Kanzlei verfolgen wir das Ziel, unsere rechtlichen Dienstleistungen so zu gestalten, dass sie effektive und praxistaugliche Lösungen, basierend auf einer hochspezialisierten juristischen Expertise, darstellen. Wichtig ist uns dabei die Benutzerfreundlichkeit unserer Schriftsätze: die Inhalte sollen möglichst zugänglich und verständlich aufgearbeitet werden, ohne die juristische Position zu verfälschen.

Experte Michael Schmuck vermittelt seit mehr als zwanzig Jahren seine Expertise zu diesem Thema: „Die Sprache ist das Handwerkszeug des Juristen, das Recht wird mittels Sprache transportiert. Wenn die Worte missverständlich sind, die Sprache verworren ist, kann das Recht nicht oder nicht richtig angewendet werden.“

Ein Wissen, von dem auch wir profitieren konnten: In der vergangenen Woche haben wir als Kanzlei-Team an dem Online-Seminar „Klares Juristendeutsch“ teilgenommen und konnten anhand einer Vielzahl von Praxisbeispielen testen und lernen, wie wir unsere deutschen Schriftsätze kürzer, klarer und damit leserfreundlicher formulieren. Ein Format, das wir nur weiterempfehlen können!

Michael Schmuck ist Rechtsanwalt und freier Journalist. Die klare Sprache vermittelt er in Seminaren für Kanzleien, Gerichte und Ministerien und unterrichtet als Lehrbeauftragter an der Bucerius Law School in Hamburg, der Universität Köln und der Universität Trier. Sein Buch „Deutsch für Juristen“ ist bereits in 5. Auflage erschienen. Er betreut seit Mai 2021 die Niederlassung von Kohl Law in Berlin.

12. Januar 2022

Online-Seminar „Bauvertragsrecht Luxemburg“ mit Dr. Berthold Kohl am 17. Februar 2022

Wenn deutsche Unternehmen in Luxemburg bauen oder für luxemburgische Auftraggeber tätig werden, prallen deutsches und luxemburgisches Recht aufeinander.
Oftmals beauftragen deutsche Unternehmen luxemburgische Nachunternehmer, arbeiten selbst als Nachunternehmer für luxemburgische Firmen oder bilden mit luxemburgischen Partnern Bieter- und Arbeitsgemeinschaften. Durch eine umsichtige Vertragsgestaltung können rechtliche Risiken bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zusammenarbeit vermieden werden und erfolgreich abgewickelt werden. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist ein effektives Nachtragsmanagement, um Ansprüche durchzusetzen. Nicht zu vernachlässigen ist die rechtwirksame Absicherung von Haftungsrisiken, insbesondere der luxemburgischen Gewährleistungshaftung („garantie décennale“).

In Zusammenarbeit mit dem EIC Trier vermittelt Dr. Berthold Kohl – aufgrund der großen Nachfrage zum wiederholten Male – in diesem Seminar einen Überblick über die Besonderheiten des luxemburgischen Bauvertragsrecht und zeigt Möglichkeiten auf, die rechtlichen Risiken bei grenzüberschreitenden Bauverträgen zu minimieren.

Melden Sie sich bis zum 14.02.2022 unter folgendem Link an.

Alle weiteren Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

10. Januar 2022

Wir sind Mitglied des Paperjam+Delano Club in Luxemburg!

Neues Jahr, neue Vorsätze:

Wir sind seit Anfang Januar neues Mitglied des Paperjam+Delano Club in Luxemburg, sodass wir unser Netzwerk in Luxemburg weiter ausbauen können. Das diesjährige Ziel soll weiterhin sein, auf unsere Expertise in der grenzüberschreitenden Rechtsberatung aufmerksam zu machen. Das erläutert ebenfalls Geschäftsführer Dr. Berthold Kohl in seinem dazugehörigen Interview zur neuen Mitgliedschaft.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

08. Dezember 2021

Neues Baugesetz verabschiedet: Erleichterung von Bauinvestitionen in Andalusien.

In der vergangenen Woche wurde das “Ley 7/2021, de 1 de diciembre, de impulso para la sostenibilidad del territorio de Andalucía (LISTA)” im Regionalparlament in Andalusien verabschiedet und am 3. Dezember 2021 im BOJA (Amtsblatt der Junta de Andalucía) veröffentlicht. Das Gesetz tritt noch im Dezember diesen Jahres in Kraft.

Das LISTA bringt Änderungen im öffentlichen Baurecht für Andalusien mit sich und die Klassifizierung von Grundstücken wird neu geregelt. Es ist zukünftig lediglich die Klassifizierung in städtische Grundstücke („suelo urbano“) und ländliche Grundstücke („suelo rústico“)“ vorgesehen. Zudem wird das absolute Bauverbot zukünftig nur noch für geschützte Flächen in ländlichen Gebieten gelten.

Darüber hinaus bringt das LISTA eine Vereinfachung der städtebaulichen Verfahren mit sich und man darf von einer Verkürzung der Bearbeitungszeiten ausgehen. Abogada Maria del Mar Martín Cortés von Kohl Law in Málaga erklärt dazu: „Der Gesetzgeber möchte die Ansiedlung von Investitionen in Andalusien fördern“.

Die Regionalministerin für Entwicklung, Infrastruktur und Raumordnung, Marifrán Carazo, nannte es ein Gesetz, welches „ein Hebel des Wandels für Andalusien sein wird, da es die Mechanismen für die wirtschaftliche Erholung und die Schaffung von Arbeitsplätzen beschleunigen wird“.

Kohl Law berät Investoren aus Deutschland und anderen europäischen Ländern in allen Fragen zum neuen öffentlichen Baurecht in Andalusien.

17. November 2021

Kohl Law berät in Fragen des Gesellschaftsrechts

Bei komplexen Bauvorhaben werden oftmals separate (Projekt-) Gesellschaften gegründet, die zudem häufig Bestandteil eines gesellschaftsrechtlichen Beteiligungsgeflechts sind. Im Laufe der Zusammenarbeit kann es innerhalb der Gesellschaften zu Veränderungen oder Problemen kommen. So kann sich die Zusammensetzung der Gesellschafter verändern, die Projektgesellschaften können mit anderen Gesellschaften verschmelzen oder es kommt zur Auseinandersetzung der Gesellschafter. Bei allem stellen sich oftmals gesellschaftsrechtliche Fragen, die gelöst werden müssen, um einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten.

Kohl Law hat in den vergangenen Jahren viele gesellschaftsrechtliche Fragen bei Bauvorhaben erfolgreich gelöst – für Auftraggeber wie auch für die Auftragnehmerseite. Hier besonders, wenn eine Bieter- oder Arbeitsgemeinschaft mit der Beteiligung von ausländischen Firmen gegründet werden soll oder das Bauvorhaben im Ausland liegt. Besondere Expertise im Bereich des Gesellschaftsrechts bringt unsere Rechtsanwältin Dr. Angela Jakobs (info@kohl-law.eu) mit.

10. November 2021

UPDATE Seminar Nachtragsmanagement:

Das geplante Seminar zum Thema „Nachtragsmanagement“ wird aufgrund der aktuellen Corona-Lage am 23. November 2021 als Online-Seminar stattfinden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

04. November 2021

20 Jahre bei kohl law:
Gratulation und Dank an Stephanie Lang

In diesen Tagen freuen wir uns über ein weiteres Kanzleijubiläum bei kohl law: Unsere Kollegin Rechtsanwältin Stephanie Lang ist nun seit 20 Jahren in der Kanzlei tätig! Sie begann Ihre Tätigkeit bei uns im Jahre 2001, bildete sich erfolgreich zur Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht sowie zur Fachanwältin für Steuerrecht weiter und ist mittlerweile als Chief Legal Officer aller deutschen Niederlassungen eine wichtige Ansprechpartnerin innerhalb der Kanzlei.

Stephanie Lang leitet die Niederlassung der Kanzlei in Saarbrücken und ist seit vielen Jahren eine geschätzte und erfolgreiche Mentorin für viele junge Berufskolleginnen und -kollegen in unserer Kanzlei. Als ausgewiesene Expertin im Bau-, Architekten-, Immobilien- und Wirtschaftsrecht betreut sie erfolgreich komplexe und umfangreiche Mandate mit besonders anspruchsvollen Rechtsfragen.

Wir gratulieren Ihr zum 20-jährigen „Dienstjubiläum“. Mögen noch viele weitere Jahre hinzukommen!

26. Oktober 2021

Nachtragsmanagement:
Weiteres Seminar im November 2021

In diesem Herbst gibt es ein weiteres Seminar zum Thema „Nachtragsmanagement“. Dazu lädt Dr. Berthold Kohl in Zusammenarbeit mit dem EIC Trier alle Interessierten ein. Im Seminar werden Baupraktikern Möglichkeiten aufgezeigt, Nachtragsmöglichkeiten zu erkennen und erfolgreich durchzusetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dazu einen umfassenden Überblick über das deutsche Nachtragsrecht, sowohl bei Bauverträgen nach VOB/B als auch nach BGB.

Das Seminar findet aufgrund der hohen Nachfrage in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Wegen der gelockerten Corona-Maßnahmen ist es als Präsenzseminar geplant, das am 23.11.2021 von 10:00 bis 16:00 Uhr in den Räumen der Handwerkskammer Trier stattfindet.

Veranstaltungsort ist das Bildungszentrum der Handwerkskammer Trier. Weitere Informationen finden Sie hier: Link zum Flyer.

14. Oktober 2021

Online-Seminar mit Dr. Berthold Kohl
„Außergerichtliches Konfliktmanagement am Bau“

Bauprojekte sind komplex, kostenintensiv, stehen unter ständigem Zeitdruck und bedingt durch eine Vielzahl an beteiligten Akteuren sind sie besonders anfällig für Konflikte. Kommt es dann zu einer Auseinandersetzung vor Gericht, verlieren alle Beteiligten Zeit und Geld, während die Baustelle stillsteht. Eine Alternative dazu bietet das außergerichtliche Konfliktmanagement. Hier kommen als Verfahren die Mediation, die Schlichtung, das Schiedsverfahren, die Adjudikation oder die Streitbeilegung nach § 18. Abs. 2 VOB/B zur Anwendung.

Wie außergerichtliches Konfliktmanagement funktionieren kann und was dabei zu beachten ist, können Sie am Donnerstag, den 04. November 2021 im Online-Seminar „Außergerichtliches Konfliktmanagement am Bau – Zeit und Kosten sparen“ mit Dr. Berthold Kohl kennenlernen. Das Seminar entstand in Zusammenarbeit mit dem EIC Trier. Es richtet sich an Unternehmen der Bauindustrie sowie des Bauhaupt- und Baunebengewerbes, insbesondere auch an kleine und mittelständisch Unternehmen.

Das Seminar verschafft einen Überblick über die Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbeilegung am Bau, und zwar nicht nur in der Theorie, sondern auch an konkreten Praxisbeispielen.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen. Anmelden können Sie sich hier.

08. Oktober 2021

Umbau der Kanzlei in Trier:
Anspruchsvolles Ambiente für ambitionierte Beratung

Für das Team von kohl law ist Bauen nicht nur ein juristisches Thema: Derzeit werden unsere Kanzleiräume in Trier umfangreich umgebaut. Das Ziel: Ein anspruchsvolles Ambiente, in dem sich nicht nur unser Team, sondern auch die Klienten willkommen und wohl fühlen.
Was genau ist geplant? Zunächst werden in einem ersten Bauabschnitt die Eingangsbereiche modernisiert und gleichzeitig schalloptimiert. Das schafft noch mehr Diskretion und Vertraulichkeit. Außerdem werden zusätzliche Sanitärbereiche für unsere Mandantinnen und Mandanten eingebaut. In einem zweiten Bauabschnitt folgen einige Büros, die vergrößert und teilweise verglast werden. Im Zuge dessen erhalten alle Arbeitsplätze moderne Hardware und werden ebenfalls schalloptimiert.

05. Oktober 2021

Prozess um den Bau
des HTW-Hochhauses

Als Spezialist für Baurecht hat kohl law in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Projekten juristisch begleitet. So wurde unter anderem das Private-Public-Partnership Projekt „Hochhaus HTW des Saarlandes“ für die bauausführende Auftragnehmerin betreut sowie in zweiter Instanz gerichtlich auf Auftragnehmerseite vertreten. Wegen nachträglicher Brandschutz-Ertüchtigungsmaßnahmen macht die klagende Arbeitsgemeinschaft Vergütungsansprüche in Höhe von rund 10 Millionen Euro geltend. Der Fall zeigt die grundsätzlichen Herausforderungen der öffentlichen Hand in der Bewältigung von Gemeinschafts-Bauprojekten mit privaten Partnern.

Der Streit dauert seit 2013 an und befindet sich derzeit zur Entscheidung beim BGH. Aktuell hat die Auftragnehmerin zudem Verfassungsbeschwerde vor dem BVerfG wegen der Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs eingelegt. Die Auseinandersetzung geht damit in die nächste Runde.

28. September 2021

Aus der Kanzlei:
Rita Görtz-Bälder seit 25 Jahren an Bord!

Wir gratulieren ganz herzlich: Unsere geschätzte Kollegin Rita Görtz-Bälder ist nun seit einem Vierteljahrhundert ein wichtiges Mitglied im kohl law-Team. 1996 stieg die Diplom-Betriebswirtin (FH) und Rechtsanwältin in unserer Kanzlei ein. Da sie ebenfalls eine Fachanwaltsausbildung im Verwaltungsrecht absolvierte, hat sie mit ihrem Know-how insbesondere unsere Teams „Öffentliches Baurecht“, „Bauvertragsrecht“ und „Vergaberecht“ bereichert. Sie stammt aus einer Familie, die ein mittelständisches Bauunternehmen in der Region Trier besitzt – der perfekte Background für eine erfolgreiche Tätigkeit bei kohl law. In erster Linie freuen wir uns jedoch über den Menschen Rita und auf noch viele gemeinsame (Arbeits-)Jahre.

24. September 2021

Vergaberecht:
Rheinland-Pfalz führt die Unterschwellenvergabeordnung ein

Manchmal geht es schnell und kommt plötzlich: Am 6. September 2021 ist im Bundesland Rheinland-Pfalz die Neufassung der Verwaltungsvorschrift (VV) zum Öffentlichen Auftragswesen im Ministerialblatt der Landesregierung erschienen. Bereits am Folgetag ist sie dann in Kraft getreten.

Wichtig ist u.a. der darin enthalte Anwendungsbefehl für die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) bei der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen. Die UVgO bringt zahlreiche Neuerungen sowohl für die Vergabestellen als auch die Bieter mit sich. Letztere haben nun insbesondere verbesserte Rechtsschutzmöglichkeiten.

In der Verwaltungsvorschrift sind außerdem allgemeine Hinweise hinsichtlich der Binnenmarktrelevanz von Unterschwellenvergaben sowie erstmals auch Regelungen der gemeinsamen Auftragsvergabe für mehrere öffentliche Auftraggeber enthalten.
Hier lesen Sie mehr: Link zur Verwaltungsvorschrift (VV) vom 06.09.2021

Ihre Ansprechpartnerin bei kohl law: Susanne Corinth, susanne.corinth@kohl-law.eu

14. September 2021

Wer trägt die Kosten bei Baupreissteigerungen?

Rohstoffmangel, Materialengpässe und nicht funktionierende Lieferketten treiben zurzeit die Preise am Bau in die Höhe und sorgen für massive Bauablaufstörungen. Das trifft vor allem Auftragnehmer und ihre Sub-Unternehmer – ohne dass sie dafür verantwortlich wären. Wie geht man mit diesen Bauablaufstörungen und Baupreissteigerungen um? In einem Artikel gibt Dr. Berthold Kohl wichtige Hinweise. Mehr lesen Sie hier.

04. August 2021

Wir wollen unterstützen, denn die Folgen der Flutkatastrophe sind verheerend!

Um unsere tiefe Anteilnahme mit den Flutopfern zum Ausdruck zu bringen, werden wir betroffene Kommunen der öffentlichen Hand unentgeltlich beraten. Die Bewältigung der verbliebenen Schäden stellt eine enorme Aufgabe für die Verwaltungen dar und beinhaltet unter anderem auch komplexe Fragen des Vergabe- und Baurechts. Wir haben aus diesem Grund ein leistungsfähiges Notfall-Beraterteam zusammengestellt, welches den Mitarbeiter:innen in den Kommunalverwaltungen ab sofort zur Verfügung steht.

11. Mai 2021

Fünfter Standort eröffnet:
Unser neues Büro in Berlin

Kohl Law ist jetzt auch in der Hauptstadt mit einem erfahrenen Team vertreten. Die Kollegen in Berlin-Kreuzberg betreuen Mandaten in allen Fragen des Bau- und Vergaberechts. Dr. Berthold Kohl zu den Schwerpunkten des Berliner Büros: „Unser begleitendes Projekt- und Konfliktmanagement bei Bauvorhaben ist auch an diesem Standort wichtiger Teil unserer Dienstleistung. Wir erweitern damit das baujuristische Angebot in der Hauptstadt um hochspezialisierte Anwaltsleistungen für professionelle Baubeteiligte.“ Zu den Mandaten gehören öffentlich und gewerbliche Auftraggeber, Auftragnehmer aus Baugewerbe und Bauindustrie sowie Architektur- und Ingenieurbüros. Für eine rechtliche Beratung oder auch eine erste Einschätzung steht Ihnen Dr. Berthold Kohl als Erstkontakt zur Verfügung:

info@kohl-law.eu
Tel. 030-23911948

6. Mai 2021

Alessa Gierten
wechselt ins Referendariat

Seit Dezember 2020 unterstütze Alessa Gierten als wissenschaftliche Mitarbeiterin unsere Kanzlei in Trier. Nun stehen neue Herausforderungen für sie an und wir müssen uns von ihr verabschieden. Susanne Corinth: “Sie war uns allen eine wertvolle Unterstützung. Von ihrer professionellen Zuarbeit profitierte die Kanzlei im Bereich des Bau- und Vergaberechts und bei der Überprüfung unserer Datenschutzkonformität.“

Alessa Gierten lobt rückblickend die Zusammenarbeit mit den „hochqualifizierten Juristen in einem professionellem Umfeld“. Wichtig waren ihr auch die Erfahrungen mit der fortgeschrittenen Digitalisierung der Kanzlei. Alessa Gierten: „Kohl Law ist am Puls der Zeit. Gerne würde ich für meine berufliche Zukunft mit der Kanzlei in Kontakt bleiben.“
Das Team von Kohl Law wünscht ihr Erfolg bei ihrem Referendariat!

21. April 2021

Die ABZ berichtet:
„Außergerichtliches Konfliktmanagement am Bau“

Mit juristischer Mediation können kritische Bauprojekte trotzdem gelingen, bevor Kosten- und Zeitpläne aus dem Ruder laufen. Dr. Berthold Kohl und Susanne Corinth von Kohl Law gaben im Gespräch mit der Allgemeinen Bauzeitung Auskunft zum Thema und erklären Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche außergerichtliche Einigung. Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.

9. März 2021

Fachbeitrag in der Zeitschrift Legitech

In der aktuellen Ausgabe REVUE LUXEMBOURGEOISE DE DROIT IMMOBILIER der juristischen Fachzeitschrift Legitech aus Luxemburg hat Maître Ariane Kortüm, Avocat à la Cour, einen Beitrag zum Thema „La réception en droit luxembourgeois de la construction“ veröffentlicht:

„La réception n’est pas définie par la loi. En effet, ni le Code civil ni les lois particulières ne contiennent une telle définition.

Le Code civil ne faisait, dans sa version d’origine, aucune mention de la réception, de sorte que les textes se référant au contrat d’entreprise n’en contiennent aucune mention. Seuls les articles relatifs à la vente d’immeubles à construire y font explicitement référence.

La réception se définit comme « l’acte par lequel le maître de l’ouvrage reconnaît l’exécution correcte et satisfaisante des travaux accomplis pour lui par un entrepreneur » (Gérard Cornu, Vocabulaire juridique).

La jurisprudence donne une définition équivalente de la réception : « La réception est l’acte par lequel le maître de l’ouvrage reconnaît la bonne exécution des obligations de l’entrepreneur et vaut agréation des travaux accomplis. »

La portée pratique de cette notion est essentielle en droit de la construction, puisqu’elle entraîne un certain nombre de conséquences juridiques, telles que le point de départ des garanties biennale et décennale ou l’exigibilité de la facture finale.

Le professionnel de la construction ainsi que le praticien du droit se verront donc confrontés à certaines questions clés, telles que la détermination de la date de la réception, la forme que celle-ci peut prendre, ainsi que la question non négligeable, en pratique, de la procédure à suivre dans le cas d’un refus de réception des travaux par le maître de l’ouvrage. Nous examinerons ces questions, avant de nous pencher sur les conséquences de la réception.

Si ces questions se posent concernant le droit privé de la construction, des spécificités existent en ce qui concerne le droit public de la construction. Enfin, ces questions concernent non seulement les contrats d’entreprise, mais aussi…

Sie haben Interesse an dem gesamten Artikel?
Sie möchten sich zum Thema Abnahme im Werk-/Bauvertragsrecht von uns beraten lassen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.

12. Februar 2021

Online-Seminar „Nachtragsmanagement“ mit Dr. Berthold Kohl

Jeder Baupraktiker muss, um seine Bauverträge weiter erfolgreich abwickeln zu können, die aktuellen Nachtragsregelungen kennen und wissen, wie er sie anwendet. In besonderem Maße gilt dies für Auftragnehmer öffentlicher Aufträge.

Aufgrund des großen Interesses an unserem Seminarangebot zu diesem Thema wird Dr. Berthold Kohl auch in diesem Frühjahr in Zusammenarbeit mit dem EIC Trier das Online-Seminar „Nachtragsmanagement – Nachtragsmöglichkeiten erkennen und erfolgreich durchsetzen“ halten.
Das Seminar findet am 09. März 2021 statt und gibt einen umfassenden Überblick über das aktuelle deutsche Nachtragsrecht, sowohl bei Bauverträgen nach VOB/B wie nach BGB.
Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter www.eic-trier.de.

Flyer – „Nachtragsmanagement“

2. Februar 2021

Der „NextGenerationEU“-Aufbaufond und die Änderungen im spanischen Vergaberecht

NextGenerationEU ist ein Aufbaufond der Europäischen Union in Höhe von 750 Milliarden Euro, welcher kurzfristig dabei helfen soll, die ökonomischen und sozialen Folgen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen. Das Ziel ist es, Investitionen in eine grüne, digitale und resiliente Europäische Union zu fördern.
In diesem Zusammenhang wurde am 31. Dezember 2020 in Spanien das Königliche Gesetzesdekret 36/2020 vom 30. Dezember zur Genehmigung von Dringlichkeitsmaßnahmen zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und zur Umsetzung des Plans für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz („RDL 36/2020“) veröffentlicht. Dieses Dekret stellt die Verordnung dar, welche die grundlegenden Prinzipien für die Programmierung, Budgetierung, Verwaltung und Ausführung des neuen europäischen Fonds regelt.
Im Rahmen des RDL 36/2020 werden Sonderbestimmungen in Bezug auf die allgemeine Regelung des Gesetzes 9/2017 vom 8. November über die Auftragsvergabe im öffentlichen Sektor („LCSP“) eingeführt, welche für die Vergabe von Aufträgen anzuwenden sind, die im Zusammenhang mit Mitteln aus dem „NextGenerationEU“-Aufbaufonds stehen.
Die rechtsichere Handhabung der Vergabeverfahren kann für Bewerber wie auch die Vergabestellen der öffentlichen Hand eine große Herausforderung darstellen.
Unser Team in Malaga unter der Leitung von Maria del Mar Martín Cortés berät Unternehmen aus Spanien, Deutschland und ganz Europa sowie die öffentliche Hand in allen Fragen zur neuen Gesetzeslage im spanischen Vergaberecht.
Maria del Mar Martín Cortés ist Rechtanwältin und Abogada. Sie ist Spezialistin für alle Fragen zum spanischen und deutschen Baurecht, zum nationalen und EU-weiten Vergaberecht sowie zum nationalen Immobilienrecht. Maria del Mar Martín Cortés wird unterstützt von Dr. Berthold Kohl, Rechtsanwalt, Avocat à la Cour und Abogado Inscrito sowie einem internationalen Team von Spezialisten an vier europäischen Standorten.

15. Januar 2021

Online-Seminar „Bauvertragsrecht Luxemburg“ mit Dr. Berthold Kohl am 23. Februar 2021

Wenn deutsche Unternehmen in Luxemburg bauen oder für luxemburgische Auftraggeber tätig werden, prallen deutsches und luxemburgisches Recht aufeinander. Oftmals beauftragen deutsche Unternehmen luxemburgische Nachunternehmer, arbeiten selbst als Nachunternehmer für luxemburgische Firmen oder bilden mit luxemburgischen Partnern Bieter- und Arbeitsgemeinschaften. Durch eine umsichtige Vertragsgestaltung können rechtliche Risiken bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zusammenarbeit vermieden werden und erfolgreich abgewickelt werden. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist ein effektives Nachtragsmanagement, um Ansprüche durchzusetzen. Nicht zu vernachlässigen ist die rechtwirksame Absicherung von Haftungsrisiken, insbesondere der luxemburgischen Gewährleistungshaftung („garantie décennale“).
In Zusammenarbeit mit dem EIC Trier vermittelt Dr. Berthold Kohl in diesem Seminar einen Überblick über die Besonderheiten des luxemburgischen Bauvertragsrecht und zeigt Möglichkeiten auf, die rechtlichen Risiken bei grenzüberschreitenden Bauverträgen zu minimieren. Melden Sie sich bis zum 18.02.2021 unter folgendem Link an . Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier.

23. Dezember 2020

Fachbeitrag in der Zeitschrift Legitech

In der aktuellen Ausgabe der juristischen Fachzeitschrift Legitech aus Luxemburg hat Rechtsanwalt Dr. Berthold Kohl, Avocat à la Cour, einen Beitrag zum Thema „Die Abnahme im deutschen Werk-/ Bauvertragsrecht“ veröffentlicht: „Mit dem Inkrafttreten des neuen Baurechts am 1. Januar 2018 wurde in Deutschland die größte Reform des Werk- und Bauvertragsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) umgesetzt. Nach deutschem Verständnis ist jeder Vertrag, der auf die Erreichung eines bestimmten Erfolgs ausgerichtet ist (Erfolgshaftung), ein Werkvertrag. Dazu gehören dann sowohl übliche Geschäfte des täglichen Lebens (z. B. Reparatur einer Uhr) genauso wie hochkomplexe Bauverträge. Auch Planerverträge, also Verträge über die Erbringung von Architekten- und Ingenieurleistungen, sind nach deutscher Rechtslage Werkverträge (soweit nachstehend von Architektenverträgen gesprochen wird, gelten die jeweiligen Ausführungen daher unverändert auch für Ingenieurverträge und umgekehrt). Neben wichtigen Änderungen im allgemeinen Werkvertragsrecht, die für jeden Werkvertrag (auch für Bauverträge) gelten, wurden erstmalig spezielle Normen für den Bauvertrag, den Verbraucherbauvertrag, den Architektenvertrag sowie den Bauträgervertrag im BGB normiert. Gleichzeitig wurden auch Änderungen im Kaufrecht vorgenommen. Diese haben deswegen eine erhebliche Bedeutung für das Bauwesen, weil sie die Mängelgewährleistung zwischen Handwerkern und Bauunternehmern einerseits und ihren jeweiligen Lieferanten sowie innerhalb von Lieferantenketten neu definieren. Eine durch diese bedeutsame Reform erfolgte wesentliche Änderung findet sich insbesondere im Bereich der Abnahme. Die Abnahme von Werk- bzw. Bauleistungen hat eine große Praxisrelevanz. Sie stellt eine entscheidende Zäsur mit unterschiedlichen Rechtsfolgen dar. Der vorliegende Beitrag wird sich mit der Abnahme im Werkvertrags-, insbesondere im Bau- und Architekten/ Ingenieurrecht, befassen. Dabei wird zunächst die rechtliche Bedeutung der Abnahme im Detail dargestellt. Sodann werden die verschiedenen Formen der Abnahme untersucht. Schließlich werden die Rechtsfolgen einer erteilten sowie einer verweigerten Abnahme erörtert.

i. Bedeutung der Abnahme

Obwohl die Abnahme im Bauvertragsrecht, wie auch allgemein im Werkvertragsrecht, gemeinhin als Dreh- und Angelpunkt im Zusammenhang mit der Vertragserfüllung bzw. -abwicklung angesehen wird, definiert das Gesetz (…)“
Sie haben Interesse an dem gesamten Artikel?

Sie möchten sich zum Thema Abnahme im Werk-/Bauvertragsrecht von uns beraten lassen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: info@kohl-law.eu

27. Oktober 2020

Praktikum bei kohl law

Jeder ist willkommen: Durch ein Praktikum bei kohl law kann man erste Einblicke in den juristischen Arbeitsalltag erhalten. Kaffee kochen gehört hier allerdings nicht in das Aufgabenportfolio, denn wir fördern mehr Verantwortung für unsere PraktikantInnen – Motivation und Engagement hat nichts mit Erfahrung zu tun!
In dem folgenden Interview mit unseren aktuellen Praktikantinnen erfahren Sie mehr über deren Erlebnisse und Eindrücke bei uns. –

Praktikantin Mihaela Yordanova (M)

F: In welchem Semester studieren Sie?
M: 8. Fachsemester Rechtswissenschaften an der Universität Trier
F: Welchen Schwerpunkt haben Sie gewählt?
M: Europäisches und Internationales Recht mit dem Teilschwerpunkt Internationales Handels- und Wirtschaftsrecht
F: Was war ihr Tätigkeitsbereich bei kohl law?
M: Primär habe ich im Baurecht an internationalen Mandaten mitgearbeitet. Ich habe auch das Team Vergaberecht bei der Durchführung einer Ausschreibung unterstützt. Weiterhin durfte ich Gerichtstermine vorbereiten und auch daran teilnehmen.

F: Was hat Ihnen an dem Praktikum besonders gut gefallen?
M: Ich war im Rahmen eines Pflichtpraktikums für fünf Wochen bei kohl law. Mir ist besonders positiv aufgefallen, dass fast alle Mandate, mit denen ich zu tun hatte, einen internationalen Bezug aufwiesen. Dank der Lage der Kanzlei kann man Berührungspunkte mit Mandanten aus den nachbarlichen Ländern erleben. Ich fand es prima, dass das Europäische Recht auch eine wichtige Rolle bei den Fällen spielte, sodass ich bei vielen Aufgaben gelernt habe, über den Tellerrand zu schauen. Schon am ersten Tag wurde mir ein großer internationaler Fall präsentiert, an dem ich gleich mitarbeiten durfte. Der Einstieg gab mir das Gefühl, direkt Teil eines kompetenten und erfahrenen Teams zu sein. Man merkt schnell, dass alle Mitarbeiter in der Kanzlei sehr professionell handeln und viele besondere Erfahrungen mitbringen. Großartig fand ich auch die Tatsache, dass man einen Einblick in Rechtsgebiete wie das Vergaberecht bekommt, die nicht unbedingt an der Uni angeboten werden. Ich habe mich auch über die persönliche und nette Betreuung gegenüber den Praktikanten gefreut, sowohl vom Back-Office-Team als auch von den Beratern.

Praktikantin Ina Demesmaeker (I)
F: In welchem Semester studieren Sie?
I: 7. Semester Rechtswissenschaften an der Universität Trier
F: Welchen Schwerpunkt haben Sie gewählt?
I: Unternehmens-, Handels- und Gesellschaftsrecht
F: Was war ihr Tätigkeitsbereich bei kohl law?
I: Während meines sechswöchigen Praktikums habe ich primär im Vergaberecht gearbeitet. Daneben durfte ich mehrere allgemeine zivilrechtliche Fallgestaltungen bearbeiten. Mir wurde auch ein Einblick in das private Baurecht ermöglicht. Mein Praktikum hat mir so gut gefallen, dass ich bei kohl law als wissenschaftliche Mitarbeiterin auch in den nächsten Monaten tätig sein werde.
F: Was hat Ihnen an dem Praktikum besonders gut gefallen?
I: Während des Studiums wird einem immer der Eindruck vermittelt, dass in größeren, fachlich kompetenten und an die Wirtschaft orientierten Kanzleien eher ein eisiger Wind herrscht. Das alles kann ich über die Kanzlei Kohl Law nicht sagen. In der Kanzlei habe ich mich direkt wohlgefühlt, denn jeder kam offen und herzlich auf mich zu und war gewillt mir verschiedenste Dinge und Zusammenhänge zu erklären. Jeder Mitarbeiter war sehr bemüht mir seinen Aufgabenbereich vorzustellen. Das Arbeitsklima in der Kanzlei ist trotz der allseits im Mittelpunkt stehenden Professionalität aller Angestellten sehr freundlich und kollegial. Auch die schönen Räumlichkeiten der Kanzlei tragen dazu bei, dass man sich wohlfühlt, was einem das Arbeiten wiederum erleichtert.
Ein weiterer Aspekt, der mich sehr anspricht ist, dass die Kanzlei international arbeitet. Das führt dazu, dass man sich nicht nur mit nationalem Recht zu beschäftigen hat und, dass man viele unterschiedliche Menschen aus sämtlichen Problemfeldern aus anderen Ländern kennenlernt.
Besonders hat mir an Kohl Law dessen Vielseitigkeit gefallen. Ich habe in Rechtsgebieten mitgearbeitet, von denen man im Studium zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht viel mitbekommt.
Dieses Praktikum hat mich auch persönlich und in meiner beruflichen Laufbahn weitergebracht. Mir wurde deutlich, in welchen juristischen Bereichen ich nach meinem Studium arbeiten möchte und, ob es mir gefällt in einer Kanzlei mit vielen Anwälten zu arbeiten.
Letztendlich bin ich sehr froh, dass Praktikum bei Kohl Law gemacht haben zu dürfen. –

Wenn Sie auch das Gefühl erleben möchten, ein Team mit fähigen und netten Juristen kennenzulernen, nützliche Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig das Studium mit neuem praktischem Wissen aufzubauen, werden Sie auch Teil einer richtigen Kanzlei. Kohl law lohnt sich!

6. Oktober 2020

Online-Seminar „Nachtragsmanagement“ mit Dr. Berthold Kohl

Im vergangenen Jahr hat der Bundesgerichtshof das Nachtragsrecht bei VOB/B-Verträgen auf vollständig neue, bisher unbekannte Grundlagen gestellt. Die Preisfortschreibung aus der Urkalkulation ist faktisch beendet. Bemessungsgrundlage für Nachträge sind nun die tatsächlich erforderlichen Kosten zuzüglich angemessener Zuschläge. Der Grundsatz „Guter Preis bleibt guter Preis, schlechter Preis bleibt schlechter Preis“ gilt nicht mehr. Mittlerweile verfestigt sich die neue Rechtsprechung durch eine Reihe weiterer Urteile. Jeder Baupraktiker muss, um seine Bauverträge weiter erfolgreich abwickeln zu können, die neuen Nachtragsregeln kennen und wissen, wie er sie anwendet. In besonderem Maße gilt dies für Auftragnehmer öffentlicher Aufträge.

In Zusammenarbeit mit dem EIC Trier wird Dr. Berthold Kohl am Donnerstag, den 26. November 2020 das Online-Seminar „Nachtragsmanagement – Nachtragsmöglichkeiten erkennen und erfolgreich durchsetzen“ halten.

Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über das aktuelle deutsche Nachtragsrecht, sowohl bei Bauverträgen nach VOB/B wie nach BGB. Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter Flyer Online-Seminar vom 26.11.2020 oder unter www.eic-trier.de.

17. September 2020

Prozess um den Bau des HTW-Hochhauses

In den vergangenen Jahren konnte sich kohl law durch hoch spezialisierte Leistungen in einer Vielzahl von spannenden Projekten beweisen.
Darunter fällt unter anderem das Private-Public-Partnership Projekt Hochhaus HTW des Saarlandes, welches durch uns außergerichtlich sowie in zweiter Instanz gerichtlich auf Auftragnehmerseite vertreten wurde.

Der seit 2013 andauernde Streit geht nun in die nächste Runde und wird vor dem höchsten deutschen Gericht in Zivilsachen weiter geführt: Die klagende Arbeitsgemeinschaft, die wegen nachträglicher Brandschutz-Ertüchtigungsmaßnahmen zusätzliche Vergütungsansprüche in Höhe von rund 10 Millionen Euro geltend macht, legte gegen die ablehnende Entscheidung des Oberlandesgerichts Saarbrücken Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof ein.